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Sicherheit

Das Flugzeug ist das Verkehrsmittel mit den wenigsten Unfällen. Ob am Boden oder in der Luft – Fluggesellschaften, Flughäfen und die Flugsicherung tun alles dafür, dass das Fliegen in Deutschland sicher ist und auch bleibt. Eine verantwortungsvolle und komplexe Aufgabe, denn die Zahl der Flugbewegungen und Passagiere steigt stetig: Während 2001 noch 140 Millionen Passagiere über deutsche Flughäfen reisten, waren es 2013 bereits 202 Millionen - ein Anstieg von über 44 Prozent. Die deutsche Luftfahrt baut daher ihre Sicherheitsmaßnahmen ständig weiter aus: Sicherheitskontrollen an Flughäfen, Flugzeugtechnik und Flugsicherungssysteme durchlaufen immer neue Entwicklungszyklen.

Trotz aller Vorkehrungen kann es in der der Luftfahrt wie in anderen Bereichen auch keine absolute Sicherheit geben. Dennoch gilt auch im Angesicht vergangener Tragödien: Das Flugzeug bleibt das sicherste Verkehrsmittel. Ein Fakt, der im stetigen Bemühen um Verbesserungen begründet ist. Diese umfassen alle Bereiche, die mit Sicherheit zu tun haben - von Sicherheitskontrollen am Flughafen, über neue Flugzeugtechniken bis hin zu Flugsicherungssystemen. Was dazu führt, dass täglich rund 100.000 Passagiere sicher ihr Ziel erreichen. In der Ausgabe 1/2017 unseres Infodienstes Luftfahrt aktuell haben wir uns mit dem Thema Sicherheit in der Luftfhart noch eingehender beschäftigt.

Dass sich die Sicherheitsstandards im Luftverkehr stetig verbessern, bestätigt auch eine Studie der Allianz-Tochter Global Corporate & Speciality, die seit hundert Jahren Luftfahrtrisiken versichert. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass das Risiko eines Passagiers, bei einem Flugzeugabsturz zu sterben, gegen Ende der Fünfziger Jahre bei 1:25.000 lag. Heute hingegen wird es lediglich noch auf 1:29.000.000 geschätzt. Zum Vergleich: Die Wahrscheinlichkeit, beim Fahrradfahren tödlich zu verunglücken, liegt bei 1:340.000 und somit knapp einhundert Mal höher als beim Fliegen.

Statistisch gesehen müsste ein Passagier also 6.500 Jahre lang täglich fliegen, um einmal in einen tödlichen Unfall verwickelt zu sein.

Weiterführende Information:

Studie der Allianz Tochter Global Corporate & Speciality