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16. September 2026
Wirtschaft

Hoher Kerosinpreis: Auch Luftverkehr braucht Entlastung

Angesichts der anhaltend hohen Kerosinpreise infolge des Iran-Kriegs weist der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) auf die angespannte Lage der Branche hin. Der Preis für Kerosin hat sich seit Beginn des Konflikts mehr als verdoppelt.

BDL-Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Lang: „Die gesamte Verkehrs- und Transportwirtschaft steht enorm unter Druck – der Luftverkehr in Deutschland und Europa ist davon erheblich betroffen. Die explodierenden Kerosinkosten durch geopolitische Krisen bedeuten für die Fluggesellschaften eine massive Belastung. Gerade kleinere Airlines bringt diese Lage an den Rand des Verkraftbaren, wie das Schutzschirm-Verfahren der lettischen airBaltic zeigt. Wenn jetzt über Entlastungen gesprochen wird, darf der Luftverkehr nicht außen vor bleiben.“

Um die Anbindung unserer Metropolregionen an den internationalen Luftverkehr zu erhalten, sind spürbare Entlastungen bei den staatlichen Standortkosten erforderlich, betont BDL-Hauptgeschäftsführer Lang: „Gleichzeitig muss sich die Bundesregierung in Brüssel mit Nachdruck für die Airlines einsetzen. Der europäische Emissionshandel (EU-ETS) und die SAF-Quote gehen einseitig zu Lasten von EU-Unternehmen. Diese steigende Kostenbelastung muss gestoppt werden – etwa durch ein ETS-Moratorium, das den ETS an das globale Klimaschutzinstrument CORSIA anpasst.“

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Elisabeth Schnell Elisabeth Schnell Pressesprecherin +49 30 520077-116
Carola Scheffler Carola Scheffler Pressesprecherin +49 30 520077-117