Taskforce berät zu Cockpittüren

Sicherheit

Die Taskforce hat heute zum ersten Themenbereich ihres Auftrages, „Funktion und Funktionsweise der Cockpittüren“, getagt. Dabei haben unter dem Dach des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) Experten des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, des Luftfahrt-Bundesamtes, der Fluggesellschaften und Vertreter der Hersteller und der Berufsverbände zunächst die rechtlichen und technischen Fragen zur Sicherheitsfunktion der Cockpittüren erörtert.

Besprochen wurden dabei folgende Fragen:

1.) Welche Zielsetzungen und Anforderungen gibt bzw. gab es im Kontext  der Einführung der verstärkten Cockpittür?

2.) Welche alternativen Verfahren wurden bei der Umsetzung damals geprüft?

3.) Gibt es neue Anforderungen an die Sicherheitsfunktion der Cockpittür?

Die Taskforce hat sich darauf verständigt, dass nach der im Luftverkehr bewährten Methodik der Sicherheitsanalyse die technischen und prozeduralen Fragestellungen, Verfahren sowie Optimierungspotenziale gemeinsam bewertet werden.

Am 20. April wird die Taskforce ihre Beratungen zum zweiten Themenbereich, den medizinischen Untersuchungen der Piloten und dem Informationsfluss zwischen den beteiligten Ärzten, Unternehmen und Behörden aufnehmen.

Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) wurde 2010 als gemeinsame Interessenvertretung der deutschen Luftverkehrswirtschaft gegründet. Mitglieder des Verbandes sind die Fluggesellschaften, Flughäfen, die Deutsche Flugsicherung und weitere Leistungsanbieter im deutschen Luftverkehr. Die Luftverkehrswirtschaft ermöglicht Mobilität für jährlich über 200 Mio. Fluggäste und trägt mit dem Transport von Waren im Wert von über 200 Mrd. EUR zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland bei. Die Luftfahrt beschäftigt in Deutschland mehr als 800 000 Menschen.

Ivo Rzegotta
Leiter Strategie und Kommunikation
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