Siegloch: Ohne Vorbedingungen zurück an den Verhandlungstisch!

Wirtschaft

„Die Zumutungen für zehntausende Reisende am Frankfurter Flughafen müssen nach fünf Tagen Streik ein Ende haben“, erklärte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), Klaus-Peter Siegloch, am Mittwoch in Berlin.

Nur weil der Streik bisher nicht die gewünschte Wirkung auf den Flugbetrieb gezeigt hat, kann die Gewerkschaft den Arbeitskampf auf dem Rücken der Passagiere nicht beliebig verlängern!

BDL-Präsident Klaus-Peter Siegloch

„Nur weil der Streik bisher nicht die gewünschte Wirkung auf den Flugbetrieb gezeigt hat, kann die Gewerkschaft den Arbeitskampf auf dem Rücken der Passagiere nicht beliebig verlängern“, sagte Siegloch. „Das ist absolut unverhältnismäßig und auch unsolidarisch gegenüber den anderen Beschäftigten am Frankfurter Flughafen.“ Siegloch begrüßt das Angebot der Fraport, dass beide Seiten sich nach einem Stopp der Kampfmaßnahmen ohne Vorbedingungen erneut zusammensetzen, um eine im Gesamtrahmen vertretbare Lösung zu finden. Die Gewerkschaft GdF vertritt in dem Tarifstreit nicht einmal 200 der fast 20.000 Beschäftigten des Frankfurter Flughafens.

Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) wurde 2010 als gemeinsames Sprachrohr der deutschen Luftverkehrswirtschaft gegründet. Er wird geleitet von Klaus-Peter Siegloch als Präsident und Matthias von Randow als Hauptgeschäftsführer. Der BDL setzt sich für eine Stärkung des Luftverkehrsstandortes Deutschland ein. Als zentraler Ansprechpartner für Politik, Medien und Öffentlichkeit, bündelt und kommuniziert er die Themen, die von Bedeutung für die Branche sind. Mitglieder des Verbandes sind Fluggesellschaften, Flughäfen, die Deutsche Flugsicherung und die Gebrüder Heinemann als Leistungsanbieter im deutschen Luftverkehr.

Carola Scheffler
Pressesprecherin, Leiterin Pressearbeit und Veranstaltungsmanagement
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