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Flüssigkeitskontrollen am Flughafen

Wann kann wieder eine Flasche Wasser im Handgepäck mitgenommen werden?

Nach EU-Recht soll ein „Stufenplan“ entwickelt werden, sobald neue Kontrollgeräte, die sogenannten Flüssigkeitenscanner, technisch ausgereift zum Einsatz kommen. Dann sollen Passagiere Flüssigkeiten und Gele wieder problemlos im Handgepäck mitnehmen dürfen – also auch die Literflasche Wasser, den Rasierschaum oder die eingekochte Marmelade der Oma. Zum jetzigen Zeitpunkt sind diese Geräte aber bei weitem noch nicht ausgereift. Es liegt daher maßgeblich an den Herstellern, wann es soweit sein wird. Die Luftfahrt begrüßt alle Fortschritte in der technischen Entwicklung, sagt aber ganz klar, dass die Geräte erst praxistauglich sein müssen, bevor sie zum Einsatz kommen.

Eine erste Lockerung des Flüssigkeitsverbots wurde im Januar 2014 umgesetzt: Seitdem können Passagiere bei Zwischenlandungen Flüssigkeiten und Gele im Handgepäck transportieren, die während der Reise an einem anderen Flughafen oder an Bord eines Flugzeugs gekauft und in einem manipulationssichern Duty-Free-Beutel, dem sogenannten STEB, versiegelt wurden. Die Kontrolle von Flüssigkeiten und Gelen im Handgepäck entfällt damit jedoch nicht. Abhängig vom technischen Stand der Kontrollgeräte können sie entweder im Handgepäck verbleiben oder müssen gesondert für die Kontrolle vorgezeigt werden.

Flughafenkontrolle_Beutel für Flüssigkeiten_STEB

Weiterführende Informationen:

Flyer zur Flüssigkeitsregelung von Handgepäck am Flughafen (456,2 KB)

FAQs des Bundespolizeipräsidiums zu Flüssigkeiten