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7. Deutscher Luftverkehrs-Kongress

Luftfahrt muss zukunftsfähig bleiben

Präsidenten von BDI, BDL und BDLI fordern bessere Rahmenbedingungen für die Luftfahrt in Deutschland.

Zum Auftakt des 7. Deutschen Luftverkehrs-Kongresses in Berlin forderten die Präsidenten von BDI, BDL und BDLI heute von der Bundesregierung bessere Rahmenbedingungen für den Luftverkehr. Die deutsche Luftfahrt brauche endlich eine Politik, die der Bedeutung der Luftfahrt für Wirtschaft, Industrie und Gesellschaft gerecht werde. Wettbewerbsverzerrende Belastungen der Luftfahrt schadeten dem Wirtschaftsstandort Deutschland und damit der Zukunftsfähigkeit unseres Landes.

(v.l.) BDLI-Präsident Dr. Lutz Bertling, BDL-Präsident Klaus-Peter Siegloch, Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler und BDI-Präsident Ulrich Grillo

„Die deutsche Industrie braucht einen leistungsfähigen Luftfahrtsektor, um Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Deutschland zu sichern und unser Land als Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig zu halten“, so Ulrich Grillo, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, BDI. „Als Exportland sind wir abhängig von der Vernetzung mit internationalen Märkten, und die negativen Rahmenbedingungen im Luftverkehr schwächen  Deutschlands Zugang zu diesen Märkten zunehmend.“  

„Wenn unsere Luftfahrt zukunftsfähig bleiben soll, dann müssen nationale Alleingänge, die den Wettbewerb verzerren, aufhören: Dazu gehören die Luftverkehrsteuer und Betriebsbeschränkungen, die die deutschen Flughäfen gegenüber der internationalen Konkurrenz benachteiligen“, sagte Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft, BDL. „Wir brauchen wettbewerbsfähige Betriebszeiten und eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung unserer Flughäfen.“

„Die Luftfahrzeugindustrie ist entscheidend für die technologische Innovationskraft unseres Landes. Wenn sie auch im Technologiebereich erheblich von der Bundesregierung unterstützt wird, kann sie dennoch langfristig nur erfolgreich bleiben, wenn es eine starke Luftfahrt am Heimatstandort gibt. Dafür brauchen wir gesunde Airlines, die international konkurrieren können, und eine starke mittelständische Zulieferindustrie“, so Dr. Lutz Bertling, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie, BDLI.

Über den Luftverkehrskongress:

Der 7. Deutsche Luftverkehrs-Kongress steht unter dem Motto „Luftfahrt ist Zukunft“. Spitzenpolitiker der fünf führenden Parteien Deutschlands sprechen im Wahljahr 2013 mit den Spitzen der deutschen Luftverkehrswirtschaft und Luftfahrtindustrie über die Zukunft der Luftfahrt und die künftige Luftfahrtpolitik: Dr. Philipp Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie; Dr. Peter Ramsauer, MdB, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung; Volker Kauder, MdB, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion; Dr. Frank-Walter Steinmeier, MdB, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion; Renate Künast, MdB, Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen.

Der 7. Deutsche Luftverkehrskongress wird gemeinsam von Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), dem Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) und dem Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) veranstaltet. An dem  Kongress nehmen rund 400 hochrangige Vertreter aus Luftverkehr, Luftfahrtindustrie und Politik teil.

Weitere Informationen zum 7. Deutschen Luftverkehrs-Kongress finden Sie unter www.luftverkehrskongress.de.

Im Cockpit: Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer und Fraport-Chef Dr. Stefan Schulte

SPD-Fraktionsvorsitzender Frank-Walter Steinmeier in der Podiumsdiskussion

(v.l.) BDL-Präsident Klaus-Peter Siegloch, Lufthansa-Chef Dr. Christoph Franz, FMG-Chef Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Volker Kauder und Fraport-Chef Dr. Stefan Schulte

Moderator des Kongresses Marc Brost mit den Filmproduzenten Nico Kreis und Philip Töpfer